Peter Blase
Dachdeckermeister
und Gebäudeenergie-
berater im Handwerk

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DREI Dachdeckerei GmbH

Die hohe Kunst der Dachsanierung

(...) Der erster Sieger im Wettbewerb ,,Das Icopal-Dach '97" kommt aus der Bundeshauptstadt. Dachdeckermeister Peter Blase, Inhaber der ,,DREI Dachdeckerei GmbH" holte sich mit der anspruchsvollen Dachsanierung eines Mietshauses einen der beiden Siegerplätze. Der Inhaber des Berliner Meisterbetriebs wird somit im Frühjahr ebenfalls nach Kopenhagen reisen.

Das Urteil der Jury war eindeutig: ,,Peter Blase und sein Team haben ein Paradebeispiel für perfekte Dachsanierung geliefert. Dahei prämierte die Jury bewußt die Lösung eines Standardprohlems. ,,Wir wollen damit zeigen, daß unsere Partner am Bau auch bei Routinearbeiten qualitativ hervorragende Arbeit leisten", erklärt Niels Graae.

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Bild: Perfekt saniert: Wegen einer fehlenden Dampfdruckausgleichsschicht hatte sich das Flachdach eines Mietshauses in eine "Blasenlandschaft" verwandelt. Die alten Dachschichten wurden deshalb perforiert. Darüber kamen dann POLARTHERM und POLAR-TOP grün.

Blasen und Pfützen - ein Sanierungsfall

Das Objekt Ahornstraße 1 wies Schäden auf, wie sie jeder Dachdeckermeister schon gesehen hat: Das Flachdach des Hauses hatte sich in eine ,,Blasenlandschaft" verwandelt, in einem umlaufenden Laubengang hatten sich Pfützen gebildet, weil keine gezielte Wasserableitung vorhanden war. Der Dachdeckermeister kümmerte sich zuerst um das Flachdach. Er öffnete es an einer Stelle und machte eine Probeentnahme, um Aufbau und Zustand der Schichten konkret beurteilen zu können.

Sein erster Verdacht bestätigte sich: Bei der Aufbringung der ersten Dachabdichtung hatte man versäumt, eine Dampfdruckausgleichsschicht zu verlegen. ,,In der Wärmedämmung sind oft geringe Feuchtigkeitsmengen eingeschlossen. Wenn es im Sommer heiß wird, dehnt sich die Feuchtigkeit aus und es bilden sich Blasen", erläutert der Dachdeckermeister. ,,Daher muß eine Ausgleichsschicht zwischen Wärmedämmung und Abdichtung verlegt werden, in der sich der Wasserdampf verteilen und entspannen kann."

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Bild: Schwierige Aufgabe: Der ausführende Betrieb glich das Niveau des Laubenganges zu den innenliegenden Abläufen mit VILLAPLAN aus


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Da er bei der Dachöffnung festgestellt hatte, daß die Wärmedämmung sonst noch in Ordnung war, vereinbarte der Dachdeckermeister mit dem Hausbesitzer eine Teilsanierung des Daches. Damit er auf lange Sicht die größtmögliche Sicherheit bieten konnte, setzte er Systemprodukte von Icopal ein. Im Flachdachbereich wurden die alten Bahnen perforiert, um damit den Dampfdruckausgleich für den neuen Schichtenaufbau zu gewährleisten. Darauf verlegte der ausführende Betrieb eine Lage POLARTHERM als Ausgleichsschicht und darüber POLAR-TOP mit grüner Beschieferung, beides hochwertige Elastomerbitumenbahnen.

Das zweite Problem lag ein Stockwerk tiefer. In dem umlaufenden Laubengang hatten sich trotz vorhandener Abläufe Pfützen gebildet. Der Grund: Der Boden des Ganges wies nicht das erforderliche Gefälle zu den Abläufen hin auf. Dadurch blieb das Regenwasser in den Vertiefungen stehen. Um den Schaden zu beheben, mußte das Niveau des Gangbodens ausgeglichen werden. Für diese Aufgabe benutzte er den schüttbaren Niveau-Ausgleich VILLAPLAN, mit dem im Bereich der Abläufe das notwendige Gefälle geschaffen wurde. Dazu Niels Graae: ,,Die Schwierigkeit bei den Arbeiten an diesem Objekt lagen vor allem in der Ausführung der Details. Sie wurden einfach perfekt gelöst."

(icopal KONTAKT, 2/97)

 
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